fragen zu 3d scanning - im speziellen der "intel real sense d435"

  • grüß euch,

    hoffe, das abteil paßt, ansonsten schiebts mich im forum rum, wo ihr mich gerne hättets.


    ich bin 3d-drucker (besser: ich habe einen) und will nun zeug einscannen, dass ich ansonsten nur per cad "nachbauen" kann.
    nun hab ich die intel-scanner für mich ausgemacht und der beste freund in sachen geld wäre der "intel real sense d435". darüber wirds mir eindeutig zu teuer für "nur-mal-ausprobieren".

    bin auch für jede andere hw aufgeschlossen, solang sie mir keine arbeit macht und ich das ganze per windoof in brauchbarer qualität mein cad bekomme.

    fotogrammetrie hat sich für mich wegen ungenauigkeit und viel zu viel "im-kreis-rennen" schon mal disqualifiziert.


    ich will das gute stück in 2 bereichen einsetzen:

    1. bei kaputten bauteilen, die ich einscannen und "virtuell reparieren" möchte. also recht genau sollt das ding schon sein.

    2. weils grade ein interessantes beispiel ist: gesichter scannen, um diesen dann wirklich paßgenaue masken zu basteln.

    was ich nicht brauche: irgendwelche dinge in groß oder großen entfernungen, outdoor, oder objekte in mini-größe und extrem kurzen entfernungen.


    nun die fragen:

    1) wer kennt das gute stück, kann mir ein bissi was drüber erzählen. was sind die pro's und con's?

    2) wie und wo bekomme ich die erzeugten daten in ein file?

    3) welche tools benötige ich und gibt's das zeug auch in kostenlos?

    4) zur sicherheit: ich brauch die meshes, objekte, ... dann in freecad - geht das ohne viel aufwand?


    für ideen, anregungen, infos, ... sehr dankbar bin!

  • the ratman

    Hat den Titel des Themas von „fragen zu 3d scanning - im spezeillen der "intel real sense d435"“ zu „fragen zu 3d scanning - im speziellen der "intel real sense d435"“ geändert.
  • 3D-Scan verläuft immer über Punktwolken.

    Die Cam ist eher günstig - daher wird Intel vermutlich eine ordentliche Software Cloudbasierend o.ä. dafür haben.

    Die Punkte werden in Meshes, meist Dreiecke, umgewandelt.

    Gesichter sind sicherlich gut machbar, weil du das Objekt ja nicht direkt verwendest.

    Bauteile sind schwieriger. Ein Quader zB besteht aus Unmengen an Dreiecken und nicht aus 4 Flächen.

    Wobei da die Software wie gesagt der Knackpunkt ist.


    Ich habe da mal einen Onlinekurs mitgemacht und war begeistert sowie überfordert.

    Importiert wurde die Datei in Blender. War alles sehr PC-Power-lastig.

    Mein Fazit war: für Objekte/Figuren ganz gut brauchbar, für maßhaltige Sachen dürfte nachzeichnen unterm Strich schneller gehen.


    Wenn du das angehen solltest, dann bitte berichten. Bock hätte ich da auf jeden Fall auch drauf.

  • das problem ist ... "könnte", "hätte", "müßte". soweit bin ich auch schon *g* ich frag mich grade, ob überhaupt irgend jemand da draußen brauchbare hardware und software hat, die man sich für "dumme spielchen" auch leisten will/kann.


    wobei ich sowieso gerade in "unserem" 3d-drucker forum total ernüchtert wurde. entweder viel, viel, viel zu teuer oder schrott.

  • Und selbst die teuren Dinger sind noch immer viel Arbeit.

    Zu Hause habe ich mit Fotogrammetrie und mit einer Kinect-Cam herumexperimentiert.

    Beides sehr ernüchternd. Ich hatte einen etwa 10cm hohen Kürbis aus Beton gescannt.

    Die Nacharbeit war irgendwie "die Hölle". Das war wie mit Meshmixer arbeiten. Nix genaues.

    Alleine schon der Boden, bzw der Teil, der auf dem Boden steht und nicht gescannt wird.


    Aber für Gesichter sollte das brauchbar sein.

  • also, meine hackfresse brauchbar in meinen compi zu kriegen, geb ich langsam eh schon auf, aber ich hoffe jetzt noch auf infos zu diesen selber-bau drehteller scannern a'la https://all3dp.com/2/best-open-source-3d-scanners/


    wenn ich damit aber nicht zumindest einen bauteil zur schnellen "virtuellen reparatur" einscannen kann, wars das warscheinlich für mich.
    bringen würds ja eh nur was, wenn ich selber in freecad zum nachbauen mindestens 5 mal so lang brauchen würd wie zum scannen + nachbearbeiten.

  • Es gibt KI gestütztes volumetrisches 3D Scannen, aber das kann sich keiner von uns leisten. Witzige ist allerdings es ist immernoch zu ungenau um mal eben eine genaue Kopie zu fertigen.

    Wenn es nur um Spielerreien und Gesichter geht, ne gebrauchte 360 Kinect und Skanect können da schon einiges mit organischen Formen.

  • jo geben tuts viel ... und hät ich alles was ich wollte, würd ich ein haushaltsdefizit in usa-größe haben *lach*


    naja, spielerei solls auch nicht sein. ich will mir damit schon arbeit sparen - hauptsächlich eben kleinzeugs der nachbarn usw. reparieren. man glaubt ja gar nicht, wie beliebt man mit nem 3d drucker auf einmal ist *g*.


    das goodie wäre eben gewesen, gesichter zu scannen um z.b. masken exakt anzupassen. da ich die aber eh nur für mich und meine holde mache, ist händisches arbeiten nicht ganz so schlimm, weils eh nur 1 mal gemacht werden muß. kostet halt einen haufen testdrucke und somit zeit.

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