K40 Laser!

  • In erster Linie wird in dem Artikel der Einbau eines neuen Motherboards beschrieben. Damit soll wohl der Ansteuerung, Wasserkühlung und so weiter optimiert, überwachter und leichter Kalibrierung gemacht werden.

    "Wer ein Ziel erreichen will, findet Wege - die anderen finden Gründe"

    "Was für die Raupe das Ende Welt - das nennt der Meister einen Schmetterling"

  • Ich glaube, jetzt bin ich mittig zum Linsenkopfeingang.

    Was für eine Tortour, wenn das Gerät einfach komplett schief ist.

    Aber mit fiel Geduld und Konzentration machbar.

    Es wird am Ende so sein wie bei meinem 3D-Drucker.

    Ein perfektes Ergebnis auf der gesamten Arbeitsfläche ist mit einem billigstgerät einfach nicht machbar.

    Stört aber auch nicht.

    Beim Laser kommt eh noch hinzu, dass die Leistung nicht unerheblich von Ecke zu Ecke abnimmt.


    Es wird. Im Laufe der nächsten Woche sollte ich Lasern können.

  • darf ich mal also absoluter laser-noob ne nicht passende zwischenfrage stellen?


    gibt's eigentlich für cnc-fräsen laseraufsätze? wenn ja, wäre das doch viel weniger einstellarbeit als mit den spiegeln, oder?

    und irgendwie auch leicht zu basteln ... eigentlich nix anders als ein plotter dann. nebenher (mal nach milchmädchen) auch sicherer, weil der strahl nirgends falsch gespiegelt werden kann.

  • Der Unterschied ist:

    entweder hat man einen CO2-Laser (viel Dampf für wenig Geld - mit Spiegeln) oder einen LED-Laser.

    Beim LED kann man auf das ganze Spiegelgedöns verzichten, da das ein Modul ist, welches einfach nach unten gerichtet wird.

    Will man aber vergleichbar weniger ausgeben, dann ist CO2 die erste Wahl.

  • Von links nach rechts:

    Laptop, Feuerlöscher, Lampe, Laser, Abluft, Heizlüfter:


    Und einen Kreis aus Papier gelasert.

    Montag kann es dann endlich mit der "Spielerei" beginnen. Probieren und Spaß haben ist jetzt angesagt.

    Derzeit muss ich nach jedem Einsatz noch den Schlauch hinten wieder abziehen. Ist einfach zu kalt.

    Noch sind es zwar 7° im Keller, aber der Abluftschlauch ist direkt nach draußen. Der könnte im Worst-Case schon zu Frost im Gehäuse führen.

    Früher oder später muss ich noch mehr Wasser haben. Oder eine Teil-Aktive Kühlung.

  • Zahnriemen ist wieder drauf - und heute morgen wieder abgesprungen.

    Jetzt habe ich die Spannung etwas reduziert. Hoffentlich reicht das schon.


    Heute morgen dann Acryl (2mm) gelasert.


    Das stinkt wie die Hölle und ist mit Sicherheit Gesundheitsschädlich.

    Nicht nur beim Lasern, sondern auch noch lange danach. Es bildet sich auch ein Schmierfilm auf dem Material und dem Tisch.

    Meine Absaugung mit 180m³/h ist jetzt auch nicht ohne. Aber reicht nicht.

    Für mich: nicht ohne Lackiermaske. Und da werde ich auch noch nach anderen Filtern schauen.

    Der Gestank hält sich noch sehr lange in der Luft und ist auch am Objekt haften geblieben. Trotz abwaschen mit Wasser und Seife.


    Ergebnis ist absolut in Ordnung. Ist aber halt nur Plastik. Holz wirkt einfach cooler.

    Wenn ich aber etwas formstabiles benötige, sehe ich keine Alternative zu Acryl. Da sind auch 5mm sicherlich möglich.


    Und etwas gemessen habe ich auch:


    Die ~150Watt sind der Laser, ein Laptop, die Lüftung, die Wasserpumpe und eine alte Halogenlampe.

    Geht in Ordnung. Wenn ich die Lampe tausche, wären es noch gut 40W weniger.

    Eingestellt ist es jetzt so, dass die Lüftung noch 20min weiterläuft, wenn der Rest schon aus ist.

    Das ist in der Fritz-DECT-Steckdose sehr einfach einzustellen.

    "Wenn Verbrauch für Zeitraum X unter Wert Y dann AUS"

  • Laut Gefährdungsbeurteilung beim Lasern von Acryl:

    -> https://www.komnet.nrw.de/_sitetools/dialog/4842

    ist vor allem Monomere Methylmethacrylat (MMA) als Gefahrstoff vorhanden.


    Methylacrylat wird durch die Filter 4255 und 6055 (3M) gefilter.

    -> https://multimedia.3m.com/mws/…ie-gefahrenstoffliste.pdf


    Die 6055 sind die klassischen Lackierfilter (Kennzeichnung brauner Rand).

    Glück gehabt. Ich habe nur genau die :)

  • Filz, Moosgummi und Lack von Alu weggelasert:







    Hier in meinen verstellbaren Tisch mußte noch ein Loch rein:


    Und Zeit genug für eine kleine Anlage war auch noch:


    Als nächstes will ich Schiefer gravieren. Danach noch ein wenig den Arbeitsplatz an sich optimieren.

    Dickeres Material habe ich noch nicht in der Maschine gehabt. Oder größeres. Aber das teste ich nach Bedarf.

    Meine Tabelle ist schon gut gefüllt mit allen möglichen Materialien und Werten.

    Basis steht würde ich sagen.


    Filz geht bisher von allen Materialen am besten. Das sieht aus wie gestanzt.

    Könnte ich mir sehr gut auf Glas/Vasen mit Sprühkleber geklebt vorstellen.

  • Schiefer, 100x100mm, 100mm/sek, 30min:


    Pulverlack auf Alu:


    _____________________________


    Dann heute morgen geprüft, wie sehr alles aus dem Winkel ist:



    3,5mm auf 290mm. Le Fuck!


    Da hilft nur ausbauen und richten:


    Die Führungsschiene ist nicht ganz gerade gesägt und der Riemen zu straff. Das sollte es schon richten.



    Mein Führungsrolle für den Schlitten, von der mir immer der Riemen abspringt, ist auch krumm in der Führung.


    Auch korrigierbar.


    Mein Ziel ist 0.5mm Winkelverzug auf DIN A4.

  • Die Rollenführung ist krumm, weil die Unterlegscheibe eine Federscheibe ist.

    Auf die andere Seite damit und es paßt.

    Jedoch hängt der Winkel noch immer etwas durch. Ich hoffe einfach, dass es jetzt funktioniert.


    Die Geometrie sollte jetzt passen. Mehr kann ich mit Winkeln und Meßschieber am Rahmen eh nicht prüfen.

    Nach Einbau muss ich jetzt auch den ersten Spiegel wieder einstellen, da der Rahmen ja nicht mehr an der gleichen Stelle ist wie zuvor.

    Also wieder von vorn. Nur mit mehr Erfahrung.

  • Schlitten komplett zerlegt, Rollen markiert, alles beschriftet und neu ganz vorsichtig eingestellt.

    Vermutlich wird es nicht besser. Wie gut "besser" jetzt ist, kann ich noch nicht sagen.

    Zahnriemen und Umlenkrolle sind die nächsten Baustellen.







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