Kompostsieb - Evolution über mehrere Stufen

  • Hallo Forum,


    also 2 Mal im Jahr ca. 2 Kubikmeter Rohkompost mit dem Handsieb durchzujuckeln ist nicht nur sehr anstrengend, soviel Zeit hat man als Arbeitnehmer auch nicht.

    Also muss eine technisierte Lösung her:


    Stufe 1:

    Rüttelsieb mit Säbelsäge als Antrieb:


    Arbeitsablauf:

    Säge einschalten, aber nicht zu schnell laufen lassen.

    Vorsichtig eine halbe Schaufel Roh-Kompost auflegen, mehr packt die Säge nicht und das Sieb biegt sich zu sehr auf.

    Ab und an die Behälter leeren.


    Hat sich leider als nicht besonders zuverlässig herausgestellt, die Führung hat sich oft mit Dreck zugesetzt, der Aufwand das auf- und abzubauen war zu groß.

    Am Ende: Zu wenig Zeitersparnis und zu viel Ärger.




    Stufe 2:

    Rundsieb mit Durchlauffunktion:


    Das klappt schon besser! 2 ausgeschnittene Papierkörbe, etwas feines Hasengitter, ein alter, langer Besenstiel als Mittelsstange, vorne mit Handkurbel.

    Durch die neue Bauweise läuft das zuverlässig und ist schnell auf- und abgebaut.

    Duch die Grundform passt es genau auf diese schwarzen 90l Betonkübel, einer in den der Kompost fällt, einer in dem das Grobe gesammelt wird.


    Arbeitsablauf:

    Ein oder 2 Schaufeln Roh-Kompost reinwerfen, kurbeln, kurbeln, kurbeln.

    Nächste Runde.

    Ab und an die beiden Behälter leeren.


    Das läuft ganz gut, gerade wenn man zu zweit arbeitet. Also einer kurbelt, einer schaufelt.


    Aber, Nachteil: Wenn man es alleine macht ist es doch langwierig und das Wechseln zwischen schaufeln und kurbeln mach die Sache kompliziert und es dauert doch lange.




    Stufe 3:

    Rundsieb mit Akkuschrauber-Antrieb



    Gleiche Konstruktion wie Stufe 2, die Handkurbel ist zur Sicherheit noch "vorne" dran.

    "Hinten" ist ein Antrieb per Akkuschrauber hinzugekommen.

    Das Prinzip der Kraftübertragung ist ganz simpel gelöst: 2 große, zurecht gebogene Deckenhaken. Einer im Holzstiel verklebt einer im Akkuschrauber eingespannt.

    Somit hat das ordentlich Spiel und übeträgt die Drehung sauber.


    Arbeitsablauf:

    Wie in Stufe 2, außer das man recht entspannt und kontinuierlich vorne reinschaufelt.



    Weitere Fotos in der Anlage.

    Bei Beddarf kann ich noch Details knipsen, falls jemand ne Frage hat.



    Fazit:

    Macht Spaß, es dauert nur noch 20% der Zeit und ist viel weniger anstrengend.

  • Wenn man so will, als Mutterboden.


    Damit werden alle Pflanzen gedüngt, der Nutzgarten immer wieder aufgefrischt, der Kompost findet verwendung als Anzuchterde (gemischt).

    Und der Rasen bekommt im Frühjahr immer 1, 2 Schubkarren voll ab.


    Scheinbar wird das wirklich so weggezogen denn das Beet wird nicht voller und der Rasen ist auch nioch nicht höhergelegt. ;)


    Also hauptsächlich als "Dünger".

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