Druckmaterialien

  • Zum rPLA habe ich in der Tabelle die Werte ergänzt.

    Es läßt sich sehr gut drucken und ist auch sonst in Ordnung.

    Aber optisch wirklich schwierig einzuordnen. Als Funktionsteile paßt es schon.

    Nur ist dann der Preis, der identisch zu den "guten" Farben ist, mMn nicht gerechtfertigt.


    Und das Thema ist jetzt oben angeheftet.

  • Seid mir jetzt nicht böse oder haut mich nur weil ich euch das sage. Ich finde es ja Prinzipiell gut wenn man was auf die Beine stellen will. Das Große "aber" bei der Sache ist nur das ja jeder einen anderen Drucker hat. Ich meine alleine mit den Temperaturen. Es ist ein Unterschied ob man mit 80mm/sec druckt mit 205 Grad, oder ob man nur mit 60mm/sec und 205 Grad. Dazu kommt noch das nicht jedes Hotend gleich ist. Das ist im Endeffekt genau das was auch FullMetalFox schreibt. Da sind einfach zu viele Unterschiede im ganzen System. Dann muss man bedenken das auch nicht immer jede Charge vom Hersteller 1:1 gleich ist. Genau eben wegen solchen Sachen stehen ja auf den Rollen nur grobe Richtwerte. Und wenn wir über die Druckgeschwindigkeit reden sollten wir uns angewöhnen auch mit dazu zu schreiben wie hoch die Beschleunigung ist. Die macht nämlich auch nicht gerade wenig aus.

    PS: Und wegen dem Rest Material auf der Rolle. Ich habe mir gerade ein Tool installiert in Cura wo man das ermitteln kann automatisch. Ich muss es aber noch testen.

  • Ich finde das trotzdem gut, das hier zu sammeln.

    Auch ich habe noch paar Infos in petto, komme aber zu nix. :/


    Alleine schon als Richtwerte, was wie gut funktioniert, wie farbecht, wie temperaturtolerant, ob gut zu schleifen.



    Aufs Grad die Drucktemperatur und auf den mm die Geschwindigkeit, das wird natürlich niemals passen.

  • Ansich ist es nicht schlecht da eine "Datenbank" anzulegen, es gibt welche im englischen bereich aber da sind viele Filament drin die wir hier in DE nur schwer kriegen, und unsere sucht man da vergebens drin.
    Aber ja, wenn man es Druckunabhängig auflisten möchte sind meiner Meinung nach nur die folgenden Werte interessant.

    Material?

    Hersteller?

    Farbe (Abweichungen? Ungleichmäßige Pigmente? Muster? Maybe Bild)

    Durchmesser (Nachgemessen AKA wie genau ist die Herstellerangabe)
    Besonderheiten (Wie zB bei extrudr das es Matt ist, oder bei Sunlu das es extrem flüssig ist selbst bei geringen Temperaturen)

    Alles an Druckwerten wie Temp, Retract etc kann man auch machen, aber das hilft höchstens dennen die einen ähnlichen Drucker haben, z.B. Don könnte nie was mit meinen Settings anfangen, die würden bei Bowden nicht funktionieren, und Temp wäre auch höchstens ein Anfangswert für ihn da wir bestimmt nicht ha genau die selbe Hotendkontruktion, PID Settings, Mosfets und Fanleak haben.

    Kann man machen aber ich persönlich würde sie eher als Footnote eintragen.

  • Hat von euch schon jemand das HD PLA von Fiberlogy (gefunden bei 3D-Jake) im Drucker gehabt? Ich finde interessant, dass es sich wohl wie PLA drucken lässt, sich aber durch Nachhärten im Ofen eine höhere Schlagfestigkeit und Temperaturbeständigkeit (da ist die Rede von bis zu 140°C) erreichen lässt. Das wäre ja sehr interessant für Funktionsteile z.B.


    Ich habs mir mal bestellt. Schaumermal … :)


    Nachtrag: hier die Anleitung zum Nachhärten.

  • Bin gespannt auf dein Ergebnis.

    Dieses nachschrumpfen schränkt es aber schon im Einsatz ein.

    Das bedeutet ja auch, dass ein Ausschnitt größer werden würde.

    Wenn es drauf ankommt.

    Aber so Sachen wie Klammern für die Sonnenblende im Auto wären damit perfekt.

    Ja, ich bin schon sehr gespannt wie stark dann so ein Druck schrumpft und ob man gegebenenfalls per Vergrößerungsfaktor im Slicer gegensteuern kann. Gedacht ist es vorerst mal für ein Displaygehäuse (7" Touchscreen) im Auto – ein Teil meines CarPC-Projektes. Und dann auch für ein Gehäuse für den CarPC selber plus ein bisschen zusätzlicher Elektronik. Die Teile sind schon konstruiert und probegedruckt, allerdings halt nur mit PLA. Meine PETG-Versuche waren ergebnistechnisch eher frustrierend …

  • So, ich bin euch ja noch das Fazit zum Fiberlogy HD PLA schuldig. Und um es vorweg zu nehmen: es fällt nicht besonders gut aus!


    Nun denn, gekauft habe ich das Fiberlogy HD PLA Black bei 3djake. Preis: € 34,99 für 850g.

    Das Filament kam ordentlich in Folie verschweißt an, die Wicklung ist sehr gut. Vom Druck her verhält es sich wie PLA, ich habe es mit meinen Standardwerten für PLA (200° am Hotend und 60° Betttemperatur) problemlos verarbeitet. Die Druckergebnisse sind ansprechend, kein Stringing, kein Warping. Soweit so gut.


    Kommen wir zur Besonderheit, dem nachträglichen Härten im Ofen. Das habe ich nach Anleitung (langsames Erhitzen auf 80°, 15 Minuten auf dieser Temperatur halten, dann abkühlen lassen) durchgeführt. Wie erwartet schrumpft das Druckstück dabei. Die Berechnung Soll/Ist ergab einen Faktor von 101,5% im Slicer, um ein passendes Endergebnis zu erhalten. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Also alles gut? Mitnichten! Das große Problem ist, dass sich das Druckstück bei dem Vorgang stark verzieht bzw. wellig wird und somit schlussendlich unbrauchbar ist.


    Fazit: als normales PLA brauchbar, aber dafür zu teuer.


  • Ich drucke gerade die dritte Farbe von Fillamentum extrafill nach RAL.

    OK - es gibt wirklich gut passende Farbtöne nach Farbsystemen.

    Da mein Job viel damit zu tun hat, die Farbe passend hinzubekommen, habe ich das Ergebnis hier optisch mit einem RAL-Farbfächer verglichen.

    Ergebnis: perfekt.


    Das ganze wollte ich jetzt aber genauer wissen und habe es unter das Spektrometer gelegt.

    Dabei geht es um die Abweichung. Diese wird in Delta-E angegeben. Für mich ist alles ab 0,5 zu viel.

    Das Gerät zeigt hier 0,15 an. Unglaublich. Auf einer 3D-gedruckten Fläche im Vergleich zu einem Lack auf gestrichenem Papier (Musterkarte).

    Bei Gelb etwas höher. Das Türkis aber 0,15.


    Wer also mal etwas EXAKT nach RAL benötigt, fillamentum kann es :)

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