Beiträge von tiroler

    Ich sehe da für mich aktuell noch keine Notwendigkeit mich nach einem anderen Tool umzuschauen. Und ich habe bisher auch noch keine Einschränkungen wahrgenommen. Nichtsdestotrotz habe ich die mir wichtigsten Modelle heruntergeladen und lokal gespeichert. Aber da ich meine CAD-Modelle fast immer on Demand erstelle und die dann einmal drucke und danach nie wieder brauche, betrifft mich die Limitierung auf 10 "aktive" (was auch immer das bedeutet) Files eher weniger.


    Nachtrag:

    Habe auf heise.de gerade noch diesen wichtigen Hinweis gefunden:

    Zitat

    Autodesk legt Wert auf die Feststellung, dass der Speicherplatz in der kostenlosen Version nach wie vor unbegrenzt sein wird. Die Anzahl der gleichzeitig bearbeitbaren Dateien werde jedoch ab 1. Oktober auf 10 begrenzt.

    Das beruhigt mich doch noch ein Stückchen mehr. :)

    So, ich bin euch ja noch das Fazit zum Fiberlogy HD PLA schuldig. Und um es vorweg zu nehmen: es fällt nicht besonders gut aus!


    Nun denn, gekauft habe ich das Fiberlogy HD PLA Black bei 3djake. Preis: € 34,99 für 850g.

    Das Filament kam ordentlich in Folie verschweißt an, die Wicklung ist sehr gut. Vom Druck her verhält es sich wie PLA, ich habe es mit meinen Standardwerten für PLA (200° am Hotend und 60° Betttemperatur) problemlos verarbeitet. Die Druckergebnisse sind ansprechend, kein Stringing, kein Warping. Soweit so gut.


    Kommen wir zur Besonderheit, dem nachträglichen Härten im Ofen. Das habe ich nach Anleitung (langsames Erhitzen auf 80°, 15 Minuten auf dieser Temperatur halten, dann abkühlen lassen) durchgeführt. Wie erwartet schrumpft das Druckstück dabei. Die Berechnung Soll/Ist ergab einen Faktor von 101,5% im Slicer, um ein passendes Endergebnis zu erhalten. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Also alles gut? Mitnichten! Das große Problem ist, dass sich das Druckstück bei dem Vorgang stark verzieht bzw. wellig wird und somit schlussendlich unbrauchbar ist.


    Fazit: als normales PLA brauchbar, aber dafür zu teuer.


    Auf wieviel Meter hast du geknipst. Also Höhe.

    Innsbruck liegt auf ca. 570m Höhe. Was das Fotografieren mit langen Brennweiten schwierig macht ist die Wärmeabstrahlung der Stadt. Da sieht man die Luft richtig flimmern, was wirklich knickscharfe Aufnahmen erschwert bis fast unmöglich macht.


    Die Aufnahme mit dem Mond entstand am 10.08.2011 um 20:30 Uhr. Also bei beginnender Dämmerung. Dass das Bild wie eine Nachtaufnahme wirkt liegt daran, dass der Mond da schon so hell schien, dass ich kräftig unterbelichten musste um noch Zeichnung auf der Mondoberfläche zu erhalten.


    BTW: dein Mondfoto ist nicht von schlechten Eltern! Wie hast du es fotografiert?

    Der Patscherkofel, mein fotografisches Langzeitprojekt


    Der Patscherkofel (2247m) liegt wenige Kilometer südlich von Innsbruck und gilt als Hausberg der Tiroler Landeshauptstadt. Über einen Zeitraum von gut 10 Jahren habe ich hunderte Fotos von diesem Berg geschossen. Eine Auswahl dieser Bilder, sozusagen ein "Best of", möchte ich euch hier präsentieren.


    Bevor es losgeht noch ein paar Daten:

    • Der Sendeturm auf dem Gipfel hat eine Höhe von 67 Metern.
    • Die Distanz von Aufnahmestandort bis Gipfel beträgt ca. 13 km Luftlinie.

    Fotografiert wurde mit:

    • Kameras: Panasonic Lumix G3 und Panasonic Lumix GH3
    • Objektiv: Panasonic Lumix G Vario 100-300mm 4.0-5.6 OIS (Brennweite entspricht 200-600mm an Vollformat).
    • Fotografiert in Raw und entwickelt/bearbeitet in Apple Aperture.


    Ok, genug der Vorrede, los gehts!


    Der bedrohliche Berg

    Wolkenstimmung in schwarz/weiß


    Abendstimmung


    Föhnsturm am Gipfel


    Wintertraum


    Föhnsturm II


    to be continued …

    Bin gespannt auf dein Ergebnis.

    Dieses nachschrumpfen schränkt es aber schon im Einsatz ein.

    Das bedeutet ja auch, dass ein Ausschnitt größer werden würde.

    Wenn es drauf ankommt.

    Aber so Sachen wie Klammern für die Sonnenblende im Auto wären damit perfekt.

    Ja, ich bin schon sehr gespannt wie stark dann so ein Druck schrumpft und ob man gegebenenfalls per Vergrößerungsfaktor im Slicer gegensteuern kann. Gedacht ist es vorerst mal für ein Displaygehäuse (7" Touchscreen) im Auto – ein Teil meines CarPC-Projektes. Und dann auch für ein Gehäuse für den CarPC selber plus ein bisschen zusätzlicher Elektronik. Die Teile sind schon konstruiert und probegedruckt, allerdings halt nur mit PLA. Meine PETG-Versuche waren ergebnistechnisch eher frustrierend …

    Hat von euch schon jemand das HD PLA von Fiberlogy (gefunden bei 3D-Jake) im Drucker gehabt? Ich finde interessant, dass es sich wohl wie PLA drucken lässt, sich aber durch Nachhärten im Ofen eine höhere Schlagfestigkeit und Temperaturbeständigkeit (da ist die Rede von bis zu 140°C) erreichen lässt. Das wäre ja sehr interessant für Funktionsteile z.B.


    Ich habs mir mal bestellt. Schaumermal … :)


    Nachtrag: hier die Anleitung zum Nachhärten.

    Ich würde der Vollständigkeit halber hier noch 123D Design hinzufügen. Das Programm war/ist eine Freeware von Autodesk, ist mittlerweile aber eingestellt und durch TinkerCAD ersetzt. Trotzdem ist es immer noch unter dem aktuellen Windows 10 lauffähig. Es lässt sich auch immer noch im Netz finden und herunterladen (z.B. hier).


    Von den Eigenschaften her liegt es irgendwo zwischen TinkerCAD und Fusion360, d.h. es kann mehr als TinkerCAD, ist aber nicht so mächtig wie Fusion360 – und damit m.M.n. auch etwas leichter zu bedienen. Auf Youtube gibt es zahlreiche Tutorialvideos, die das Programm erklären.