Beiträge von FullMetalFox

    Ohne deinen octoprint.log kann man da nur vermutungen anstellen, kann etwas simples sein wie das Octo einen Command an der Stelle missinterepretiert, kann ein Slicer Fehler sein und Octo DCd weil es denkt der Drucker hängt, kann aber auch etwas kompliziertes sein wie DC wegen z.B. Baud Fehlern.

    Aludruckbett gibt es sehr häufig, wenns ordentlich ist tritt das einem Glasbett auch geradezu in den Hintern was Hitzeverteilung und nutzbare Druckoberflächen angeht, z.B. magnetisch gehaltene Federstahlplatten drauf mit PEI oder Buildtak.

    Aber davon ab, das isn Drucker für die Tonne. Wie ne billigere Version eines alten Ender3, und selbst der Ender3 hatte immerhin auch 20x40 und 40x40er Extrusions, aber das Ding? Oh man...

    Für sowas nehme ich ASA, das ist bis 98°C oder so Hitzeresistent.
    zB Adapter für Digital Thermostate hab ich damit gedruckt, einzige Nachteil: Man sollte es in einem belüfteten Raum machen.

    Es ging mir nur um Silent. Und Silent ist der seit dem Umbau auf die TMCs.

    Ich habe nur den Stecker drehen müssen. Ab dann war alles leise.

    Das ist wie nen Audi Sportwagen kaufen und damit nie mehr als den Weg zur Arbeit zu fahren :D

    Ok, ist nicht ideal aber kann man machen.
    Bei der Vref würd ich aber vorschlagen das du zumindest mal deine Schrittmotor Modelnummern googelst und entsprechend der RMS einstellst.
    Bei den meisten guten Druckern sind die nähmlich nicht gleich, beispielsweiße der Stepper für Y ist bei Cartesians meist größer da der mehr Kraft braucht um das Bett zu bewegen. Ohne UART kann dein Stepper nicht StealthChop deaktivieren wenn er hohen Wiederstand merkt oder eine schnelle Beschleunigung erwartet, daher braucht der da dann am besten 90% des RMS des jeweiligen Motormodels. (90% wegen Sicherheit)

    In UART regeln TMC2209 etc ihre VRef selber anhand der hinterlegten RMS, den verwendeten Modus, der auszuführenden Bewegungen und den gemessenen Wiederständen des Steppers.
    Z.B. der Y Motor meines Sidewinders hat nen RMS von 1.52A, mit den TMC2100 die stock drin waren verlor der bei hohen Druckgeschwindigkeiten mal gernen nen Step wenn er das fast 3,5 Kilo schwere Bett mit gerade mal 0.7A (1V) bewegen sollte.

    Natürlich muss man dazu aber auch sagen dass das ganze auch vom Nutzer abhängig ist, wenn man z.B. nie über 40-50ms druckt, also nie die Leistungsgrenzen erreicht, dann reichen auch so vereinfachte Einstellungen wie sie die meisten Billigdrucker vom Haus aus haben, aka z.B. alles auf 1V oder so Scherze. Ich bin halt etwas Ungeduldig und hohle gerne aus den Maschinen raus was geht.

    Beispiel, Extrudr PLA gedruckt mit 120ms Infill+Innerwall, 90ms Outerwall+Top/Bottom, 30ms Intitial (Brauch ein neues Druckbett) auf einem Cartesian

    (Leider nur scheiß Licht von Draußen, gerade keine Deckenlampe wegen Umbau)

    Das Ergebnis läst sich sehen :D

    Und dann die TMC-Treiber. Ich habe die vor knapp 2 Jahren von Watterott einfach eingebaut, ohne die einzustellen.

    Und es lief. JETZT habe ich die erste gemessen. Alle auf 1,4Volt. Hat auch funktioniert.

    Eingestellt sind die jetzt auf 0,9V (oder etwas mehr?!?). Auf jeden Fall alle gleich und deutlich weniger

    Aber Firmware hattest du auf die TMCs eingestellt, oder? Oder betreibst du die komplett im Standalone mode?
    Bei Watterott Silent Stepsticks mit den Original Trinamic Chips ist UART mit all den Funktionen wie StealthChop, SpreadCycle, StallGuard, CoolStep und die MicroPlyer Interpolation quasi der Hauptgrund warum man gerade die anstelle von 0815 China TMCs nimmt.

    Innovationstechnich wird bei so günstigen Machinen nicht mehr viel passieren, im 1-5k€ Bereich sowie Resin gabs nen paar interessant Sachen.
    Alles günstige ist heute entweder ein Openbuilds ähnliches System, irgend nen Prusa Clone oder sehr abgespeckte CoreXY.
    Mittlere Markt ist hauptsächlich auf überhypte Egotripp Prusas festgefahren oder bis auf wenige Maschinen unbeeindruckend.

    Daher ist der gesammte 3D Druckermarkt unter 1000€ quasi dominiert von Preisleistung (ältere Crealities, Artillery, etc) oder Markenhype (Prusa, Lulzbot, etc), je nach was für Interessen die Käufer haben.

    Beispiel bei mir, ich will für das Hobby nicht zu viel Geld ausgeben, 1000€ währe bei mir die Grenze gewesen, Prusa kommt mir nicht in die Tüte, also waren Preisleistung und Moddingpotenzial für mich die Hauptkritärien, blieben nurnoch Selbstbau oder der Artillery Sidewinder X1 übrig. Selbstbau viel flach wegen Zeit und weil ich schnell einen Funktionstüchtigen Drucker brauchte.

    Jetzt steht hier ein Artillery Sidewinder X1 V4 mit ca. 300€ in Upgrades drin, z.B. SKR 1.4 Turbo, Watterott TMC2209, E3D Hemera, Pi3B+ mit Octoprint und Klipper, BLTouch und diversen kleineren Bauteilen. Nicht gerade der günstigste Spass und Watterotts sowie Klipper sind nicht gerade was für Anfänger, aber es hat sich gelohnt wenn ich den z.B. mit einem Prusa i3 mk3 vergleiche.

    Überzeugt mich jetzt nicht wirklich.

    Sagt der mit dem Anycubic I3
    JK ;)

    Der Ender3 ist ne Kultmachine weil er für seinen Preis sehr viel geboten hat und mit kaum Schnickschnack kam, sowie die riesige Anzahl an Moddingmöglichkeiten die der Grundaufbau bot.

    Das V2 Ding, eh, ok die Moddingmöglichkeiten gibts mal wieder weil der Grundaufbau fast identisch ist, Riemenspanner ist ne feine Sache, aber diese Pseudomodernisierung wie z.B. das Farbdisplay welches kein Touchdisplay ist, oder das Hotend Casing was wohl komplett entfernt werden muss für Fanmods etc, da haben die Jungs von Creality irgendwie verpeilt wieso der Ender 3 so erfolgreich war...

    :S

    Naja ist ja nur damit ich schonmal alles installieren kann etc.
    Aber ja, das ist das erste mal das ich einen PC in einen Karton betreibe :/

    Zusammengebaut mit Antistatikhandschuhen etc, und wenigstens die Antistatikfolie liegt unter dem Mainboard, und ja ich hätte so ne Europool Kiste nehmen können :D

    Den Würfel kann man drucken. Aber und das ist das große aber. Nie den Drucker anhand des Würfels einstellen. Das ist total falsch. Der Würfel dient nur als Kontrolle wie gut ist der Drucker eingestellt passt alles. Bitte nie die Stepps so berechnen. Ich hab das auch am Anfang immer so gemacht und kann dir sagen auch wenn es viele machen es ist total falsch. Du Verstellst den ganzen Drucker und wunderst dich hinterhe

    Bei dem Würfel geht es aber auch weniger um die Steps/mm sondern eher um andere XY Werte wie Acceleration und Jerk, zwecks Ringing etc. Gleichzeitig kann man seine Oberfläche für und Dimensionen fürs schnelle Erkennen von größeren Problemen nutzen, sowie ohne Infill und Top für weitere Tests.


    Beispiel von einem Ender 3, ohne Steps/mm änderung hatte der einen 25mm Testcube fast perfekt gedruckt, aber eine Seite war kürzer.
    Einen 200x200mm Test später sah man dass er in X die gewünschten 200mm fast perfekt gedruckt hatte, Y war allerdings ~2mm zu kurz.
    Der Y Pulley hatte einen Außendurchmesser von 12,28mm, der X Pulley dagegen 12,41mm (Hab die hier noch liegen).
    Das ist ein extremes Beispiel, aber ein gutes Beispiel warum eine Steps/mm Konfiguration meiner Meinung nach bei so günstigen Machinen einfach Nötig ist und wieso so ein kleiner Würfel einen auch auf größere Probleme aufmerksam machen kann.

    Natürlich kann man aber auch Glück haben, bei meinem Sidewinder X1 war gerade mal 0,02mm Unterschied in den Pulleys, hab sie dennoch durch Gates Pulleys und Zahnriemen ersetzt weil die Zahnriemen mir zu viel Elongierung und Beschleunigung hatten.

    Beste "Heimlösung" für Steps/mm Config währe natürlich eine Mikrometer Tiefenmessuhr mit mindestens 10mm Messweg und einer guten V-Slot Montage, ideal währe natürlich mit 100mm Messweg aber die sind geeicht fast zu teuer wie manch ein Drucker. Hat man keine Tiefenmessuhr zur Hand gibts zum glück noch das hier https://www.thingiverse.com/thing:3315748 wegen der L-Form kann man damit auch messen ohne die Linenbreite beachten zu müssen.

    Zitat

    225 ist einfach zu viel.

    Ist die Frage wie weit Einstellung von Realität entfernt ist, selbst ATC Semitec's haben Abweichungen, von den noname 100k Thermistoren ganz zu schweigen. Kann gut sein das sein Hotend 10°C Kälter ist als angezeigt.

    Davon ab, mir ist es auch mal passiert einen Heattower zu slicen ohne dran zu denken die Temperaturänderungen auch zu aktivieren :D
    Willst mal den GCode deines Heattowers posten, Don?

    Uff, bei der Preisklasse kriegt man leider nicht gescheites, bzw ein kenne ich aber die braucht etwas Nachbearbeitung.
    Optimum Bohrmaschinen sind auch Chinaimport, aber recht gut verarbeitet und sehr solide, leider fangen die auch erst bei 240€ an.

    Einzige Säulenbohrmaschine unter der Preisklasse mit der ich halbwegs gute Erfahrungen hab wäre diese hier von Einhell, fürn 10er bei ner Garagenauflösung mitgenommen. Mit 500w reicht die gerade so für gängige Stahl sorten etc, die Verarbeitung ist teils mies was zB Engraten an geht, das Bohrfutter war ne Katastrophe und das Schmiermittel muste komplett ausgetauscht werden (KA ob wegen alter oder ob es generel Mist ist).
    ABER, der Guss ist fast so dick wie bei meiner deutlichst teureren Machine und der Senkschaft hat wenig Spiel für so ein günstiges Gerät, daher würde ich die bedingt weiterempfehlen wenn man etwas wirklich günstiges Sucht und ein bissel Arbeit und Zusatzteile für ca 50€ nicht scheut (Schraubstock, Bohrfutter).

    Oder mal eBay Kleinanzeigen schauen, vielleicht findest du ja günstig ein altes Schätzchen in deiner Nähe :)

    Optimal wären zwei Stepper mit zwei Endschaltern. Kann das Marlin mittlerweile, weiß nicht.

    Ja das kann Marlin, oder mit G34 wenn du eine Probe hast.

    Jain, die China Dinger haben den klassichen Schlittenaufbau, das führt bei vertikaler Montage schnell zu erhöhter Reibung in den Kugelführungen da die keine Laufkäfige habe. Da du aber die ganze Vorrichtung recht langsam bewegst und eine hohe Kraftumsetzung durch die Spindeln hast ist das nicht so gravierend. Das Problem was ich hier sehe ist eher dass es so aussieht als wenn das ganze Druckbett an nur zwei mittig montierten Schlitten hängt, da die China MGNs recht hohe Tolleranzen haben hättest du damit zwar eine gute Stabilität Rechts und Links, aber Vorne und Hinten wirst du wohl die hohen Tolleranzen der Schlitten schnell spühren dank der Hebelwirkung bei solch einem großen Druckbett.

    Am besten wären 4 Linearschienen und Spindeln, aber auch Drei wäre eine immense Verbesserung und natürlich auch günstiger.
    Gute Beispiele für 3 Lineallager wären der RailCore II ohne ABL oder der AVZ CoreXY.

    Ich werd auch auf 1/2 oder 1/4 Steps gehen, darum die TR8/1.5. Hab hier einen Tronxy XY2 Pro stehen der hat Stock eine TR8/2 verbaut und läuft super mit 1/8 Steps.

    Okay, druckst du Primär im Vase Mode oder warum braucht z.B. dein Tronxy Z-Microstepping im 1,25µm Bereich?
    Nur mal so zum Vergleich, bei 0,15mm Layerheight macht der dann 15 Vollschritte pro Layer, keinen Microstep.

    In dem neuen Foto sieht es so aus als wenn deine Nozzel sich durch das bereits extrudierte Filament zieht und dabei Material zur Seite schiebt.
    Wenn der Druckkopf und Unterseite der Nozzle nicht perfekt gerade ist, sondern z.B. etwas nach links versetzt ist erhält man dann in einer Richtung ein stärkeres muster weil eine Stelle tiefer gräbt.

    Das kann zwei Ursachen haben, entweder du druckst zu nah am Bett oder du Extudierst zu viel.
    Würde vorschlagen du Levelst dein Bett einmal neu, am besten mit einem etwas dickeren Papier oder einen 0,2mm Spaltführer falls du einen hast.
    Oder reduzierst mal zum test den Extrusion Multiplier deines ersten Layers.

    Hmm, das klingt eher nach einem Mechanischen oder Produktionsqualitäts-Problem.
    Ich weiß nicht wie es bei den kleinen China Nemas aussieht, aber z.B. Moons gibt eine Step Tolleranz von 0,4% an, also recht genaue Spuhlen und Rotor.
    Ich schätze mal liegt es entweder daran das einer der Motoren mehr von der Last tragen muss, z.B. wenn sich ein Riemenspanner in der nähe eines Motors befindet der andere im Kreislauf aber weniger Axiallast tragen muss da sich keine Riemenspanner in seiner Nähe befindet, oder das einer der Motoren sein Signal früher bekommt als der andere.

    Natürlich gibt es da auch noch die Qualitätsfrage, ich hatte mal 2 Usongshine Nemas bestellt, einer von den beiden lief wirklich zäh, daher kann ich es mir auch gut vorstellen das hohe Tolleranzen oder Qualitätsmängel so ein Verhalten begünstigen.

    Aber davon mal ab, für eine Z-Achse wäre ja ein Vollschritt ideal aufgrund der reduzierten Haltekraft von Microsteps, vorallem bei Tr8X1.5 müstest du selbst mit Vollschritt ja eine Z-Auflösung von 0,0075mm haben, das ist um einiges dünner als ein menschliches Haar, sogar unterhalb der Tolleranz von Kommerziellen CNC Fräsen :)

    EDIT: Okay, nach deinem Edit den Thread da mal kurz gelesen.
    Klingt so als wenn du beide Stepper auf einer Seite hattest, und die Spannung zwischen den Riemen ohne Motoren auf Haltespannung gespannt hast.
    Bei einer Kommerziellen CNC macht man das unter Haltespannung, während beide Motoren vorher leer auf einen Vollschritt gefahren sind, dann wird der Riemen an zwei gengenüberliegenden Punkten gespannt bis mit einem Newton Messgerät auf den beiden Seiten der Pulleys die selbe Riemenspannung entsprechend dem Datenblatt der Riemen festgestellt wird. OFC ist das bei Industriekram einfacher dank Encoder Feedback.

    Ist mir klar das dass keiner bei einem 3D Drucker in solchem Ausmaße macht und das auch nicht mal eben so irgendwo zu lesen ist, aber es spiegeld wieder wie Ingenieure das regelte haben.

    Hm.

    Für mich als Anfänger ohne Vergleichsmöglichkeit ist das sehr nah beieinander

    Ja das ist mehr als in Ordnung, er druckt etwas kleiner als er sollte, aber ein Unterschied von gerade mal 0,06% zwischen den Achsen ist gut. Daher kommen die Linen also nicht. Alles andere was mir noch außer Riemen einfallen würde wäre Elektrisch bedingt, z.B. Schrittmotor Spannung.

    BTW sind die Linien entlang der X Achse gewesen oder eher der Y Achse?

    Ok, Riemenspannung, ich weiß jetzt nicht genau wie ich das beschreiben soll, aber ich versuchs mal allgemein zusammen zu fassen was da wichtigste ist.
    Der Zahnriemen darf nicht zu wenig Spannung haben, beobachte mal deine beiden Riemen an der Pulley der Schrittmotoren. Beim Wechseln der Richtung sollte sich der Riemen nicht nicht sichtbar wölben, sondern weiterhin eben auf dem Pulley liegen.
    Er darf allerdings auch nicht zu viel Spannung haben, du sollest beide gegenüberliegenden Riemenseiten einfach zusammendrücken können ohne das sich dein Rahmen verzieht, wenn du sie zupfst (Wie bei einer Gittare) sollten sie einen tiefen Ton von sich geben.

    (Ist leider wirklich schwer mit Worten zu erklären finde ich)

    Oh, ja das ist deine Nozzle die durch das bereits gelegte Material zieht. Entweder zu dicht am Druckbett oder zu hohe Extrusion.