Beiträge von thorle

    Ok, dann ist ja eigentlich alles ok. Mir ist nur noch eine Sache aufgefallen: Bei H26 und darunter benutzt du plötzlich wieder I4*I5 und nicht wie davor die Herstellerangabe H14. Wenn man die verwendet sind erst bei der 7. Flasche die 135bar erreicht.

    Problem ist, dass dem seine angegebenen Füllmengen und meine berechneten abweichen.

    Das "Flaschenvolumen bei Normaldruck" ist also die Herstellerangabe? Das passt doch ganz gut. Wie gesagt:

    Natürlich sind wir von einem idealen Gas weit entfernt

    Allerdings hätte ich eigentlich erwartet, dass es anders herum ist. Meines Wissens verhalten sich reale Gase bei hohem Druck eher so, dass der Druck tatsächlich etwas niedriger ist, als er es bei einem idealen Gas wäre (weil sich die Moleküle quasi ein wenig sortieren und dadurch Platz schaffen). Das heißt sie müssten beim Befüllen der Flaschen zum Erreichen des gewünschten Drucks tatsächlich etwas mehr rein pumpen, als es bei einem idealen Gas theoretisch wäre...


    Jedenfalls würde ich da eher mit den Herstellerangaben rechnen, die dürften näher an der Realität sein.



    Bei "Druck im Ziel nach Befüllung mit Bündel" hast du wieder angenommen, dass alle Flaschen gleichzeitig angeschlossen sind. Ist das bei so einem Bündel der Fall? Sind die Flaschen irgendwie miteinander verbunden oder werden gleichzeitig an die Anlage angeschlossen? Sonst wärst du nach 12 Flaschen theoretisch bei 124,02bar (statt 105,88bar) und realistisch bei 109,14bar (statt 93,18bar).

    Wie meistens bei so China-Teilen würde ich sagen: Wenn es nicht schon kaputt ankommt (und dann beim ersten anschließen den Akku zerstört), wird es schon in Ordnung sein.


    Für die Reparatur ist es egal, was es genau für ein Akku ist. Bei der Rekonditionierung wäre es tatsächlich nicht egal.


    Motorrad-Modus hatte ich ja auch schon erwähnt. Im AGM Modus wird halt mit einer etwas höheren maximalen Spannung geladen, im Motorrad-Modus ist die maximale Stromstärke deutlich kleiner. Batterien mit kleinerer Kapazität vertragen meistens auch nur kleiner Ladeströme. Bei dem Ctek könnte man AGM und Motorrad tatsächlich kombinieren, vielleicht geht das bei dem ja auch irgendwie?


    Dass es ein AGM Akku ist, hab ich tatsächlich einfach durch googlen herausgefunden. Die etwas höhere Spannung bei "cycle use" ist aber ein Indiz dafür und da sie wartungsfrei ist muss es Gel oder AGM sein.

    Die erste interessante Info ist schonmal, dass das ein AGM Akku ist, also auf Dauer auch mit einem entsprechenden Ladegerät geladen werden sollte. Er geht zwar nicht sofort kaputt, wenn er "normal" geladen wird, wird aber nie ganz voll geladen und meines Wissens leidet die Kapazität auf Dauer auch darunter.


    Der Reparaturmodus von dem Ladegerät scheint die Entsulfatierung zu sein. Die kann durchaus schon viel bringen, mit der Rekonditionierung könnte aber durchaus nochmal etwas mehr Kapazität drin sein.


    Am Besten wäre es, den Akku im AGM Modus einmal voll laden zu lassen, bevor die Kapazität gemessen wird.

    Nach deiner Rechnung werden alle Flaschen zum befüllen gleichzeitig angeschlossen.


    Ich habe angenommen, dass erst die 1. Flasche angeschlossen wird und man wartet bis sich der Druck ausgeglichen hat. Dann wäre der Druck in Flasche und Anlage bei ca. 13bar und es konnte damit viel mehr Gas aus der Flasche genutzt werden.

    Dann wird die 1. Flasche entfernt und die 2. dran gehängt. Wenn sich der Druck dann ausgeglichen hat, sind wir bei 25,5bar. Es konnte zwar etwas weniger, aber immernoch deutlich mehr genutzt werden, als wenn man die Flasche nur bis 135bar entleert.

    So geht das immer weiter. Der Druck nach der n-ten Flasche (p_n) kann über die oben erwähnte Formel ausgerechnet werden.

    Ob sie geheilt ist, wirst du bald rausfinden ;).


    Ja, jetzt würde ich den Verbraucher dran hängen. und kurz schauen, ob die Spannung einbricht. Dann länger hängen lassen. Wenn du mir die Spannung am Anfang und Ende gibst und die Dauer wie lange der dran hing, rechne ich die ungefähre Kapazität aus. Wenn das soweit i.O. läuft kann sie danach natürlich normal geladen werden.


    Könntest du mir noch ein paar Daten zu den Ladegeräten und dem Akku geben?

    Ja, am besten sollte der Akku wo stehen, wo nichts passiert falls er ausläuft/platzt, aber dass tatsächlich was passiert halte ich für unwahrscheinlich. Wenn das Ladegerät einen Modus für Motorradbatterien hat, solltest du besser auf den umschalten.

    Empfehlen würde ich da z.B. das Ctek MXS 5.0. Das ist generell ein ziemlich beliebter und guter Hersteller.

    Das Ladegerät macht als erstes eine "Entsulfatierung" und gegen Ende des Ladevorgang die Rekonditionierung. Beides Sachen die alten Akkus wieder etwas mehr Saft geben. Die Entsulfatierung hätte ich auch schon bei anderen Ladegeräten gesehen, die Rekonditionierung gäbe es aber bestimmt auch bei anderen.


    Für erste Tests reicht natürlich ein ganz einfaches, aber wenn es schon ein intelligentes ist das zumindest eins der beiden Sachen kann, wär das natürlich umso besser. Sollte halt zumindest den Akku auf ca. 14,5V bringen. Eigentlich wäre es sogar interessant zu testen wie viel die Entsulfatierung/Rekonditionierung wirklich bringt.


    Wenn der Akku voll ist würde ich dann eben mal eine Glühbirne für nen Autoscheinwerfer dran hängen. Wenn die angeklemmt wird, sollte die Spannung nicht viel kleiner werden.


    Zum groben bestimmen der Kapazität würde ich dann doch nochmal ein bisschen anders vorgehen, als ich es heute Mittag gemeint habe.

    Bei der Glühbirne ist ja angegeben, welche Leistung die aufnimmt, daraus kann man den ungefähren Strom also einfach errechnen. D.h. ich würde die Birne dran hängen und dann die Spannung und Zeit beobachten. Wenn du dann z.B. wartest, bis die Spannung auf 12,5V gefallen ist, kann man erahnen, wann die Entladeschlussspannung erreicht wäre. (Die liegt bei 10,5V, was der Akku nie unterschreiten sollte!)

    Sagen wir mal es wäre eine 60W Birne und nach 15min sind die 12,5V erreicht. Es fließen also ca. 5A (=60W/12V) und komplett entladen wäre der Akku nach ca. 30min. D.h. die Kapazität läge ungefähr bei 2,5Ah (=5A*0,5h).


    So ist das natürlich alles relativ grob, für genauere Werte müsste man theoretisch den Strom kontinuierlich messen, von 14,5V bis 10,5V und dann I(t) über die Zeit integrieren

    Ich bin mir zwar nicht 100% sicher, aber eigentlich sollte das mit nem Autobatterieladegerät einwandfrei funktionieren. Moderne Ladegeräte haben auch einen Rekonditionierungsmodus, der könnte da gut helfen.


    Ich würde erstmal kurz ne Glühbirne für nen Autoscheinwerfer dran hängen und kontrollieren, ob die Spannung einbricht, um sicher zu gehen, dass sie nicht ganz hinüber ist. Dann an so ein Ladegerät hängen.


    Um die ungefähre Kapazität zu bestimmen würde ich einfach über längere Zeit die Glühbirne dran hängen und Strom, Spannung und Zeit messen. Dann könnte man die Kapazität ausrechnen. Wenn du da genauere Hilfestellung brauchst, kann ichs heute abend gerne ausführlicher erklären.

    Also ich habe keine Ahnung von Kolbenspeicheranlagen und generell ist Thermodynamik/statistische Mechanik überhaupt nicht meins. Da ich aber gerade Zeit und Langeweile hatte, habe ich mal ein wenig rumgerechnet, wobei ich entsprechend meiner mangelhaften Kenntnisse einen ganz banalen Ansatz gewählt habe.


    Bei einem idealen Gas sind ja Druck und Volumen antiproportional. Natürlich sind wir von einem idealen Gas weit entfernt, aber ich denke die grobe Richtung könnte vielleicht trotzdem passen.

    Damit gilt natürlich p*V=konstant


    Wenn du also 1100l bei 135bar haben willst, brauchst du bei 300bar 495l, also knapp 10 Flaschen.


    Das setzt aber natürlich voraus, dass du die Flaschen bis auf 0bar leer pumpst. Wie gesagt habe ich keine Ahnung von dem Thema, also habe ich auch mal noch angenommen, dass die Flaschen nur angeschlossen werden und gewartet wird, bis sich der Druck ausgleicht. In dem Fall würde ich das rekursiv rechnen. Der Druck nachdem eine weitere Flasche angeschlossen wurde (p_{n+1}) ergibt sich aus dem Druck davor (p_n) dann nach dieser Gleichung:


    p_{n+1} = (p_n*1100l + 300bar*50l)/1150l


    Das kann man dann von Hand oder per Computer ausrechnen, wobei man noch einen Startwert definieren muss. Ich habe angenommen p_0 = 0, also bevor die erste Flasche angeschlossen wird, hat die Anlage 0bar. Damit werden die 135bar bei der 14. Flasche überschritten, mit der man maximal auf 139bar käme.


    So, jetzt bin ich sehr gespannt, was du gerechnet hast, wahrscheinlich war das von mir alles völliger Stuss.

    Wie wär's seitlich mit kleinen Rillen, die quasi als Schienen für die Karten fungieren. Damit hätten die Karten zueinander etwas Luft (gehen einzeln raus) und könnten von diesen Schienen ein wenig geklemmt werden.

    Ich denke, dass vor allem display.println(), display.drawRoundRect() und display.fillRoundRect() relativ lange dauern, daher würde ich ifrunning() nach jeder solchen Zeile einfügen. Vielleicht ist es aber auch einfach display.display() was besonders lange dauert (ich vermute erst da werden alle Daten übertragen), dann hilft am ehesten noch herauszufinden, wie man nur einzelne Abschnitte des Bildschirms ändert. Im Prinzip ändert sich ja immer nur die Prozentzahl und der Balken.

    Das Video sieht wirklich sehr nach einem Timing Problem aus. Eine "quick n dirty" Lösung wäre folgenden Code in eine Funktion zu packen und an verschiedenen Stellen innerhalb von loop() aufzurufen



    also mehrfach zwischen display.clearDisplay() und display.display() und natürlich an die Stelle wo er original steht.

    Bisher war es ja so, dass die Einfuhrumsatzsteuer erst erhoben wurde, wenn es über 5€ waren, womit die Freigrenze in vielen Fällen effektiv auf ca. 26€ steigt. Weißt du ob sich da was geändert hat?